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Je nach Rasse und Umwelt haben heimische Pferde heute eine Lebenserwartung von 25 bis 30 Jahren. Auch wenn es unüblich ist, gibt es aber auch Tiere, die 40 oder älter werden. Es sei nicht üblich, aber nur wenige Tiere leben in den 40ern und gelegentlich auch darüber hinaus. Laut Aufzeichnungen lebte im 19. Jahrhundert ein Pferd namens „Old Billy“, das 62 Jahre alt wurde. Das älteste lebende Pferd der heutigen Zeit, Sugar Puff, starb 2007 im Alter von 56.
Unabhängig von dem tatsächlichen Geburtsdatum eines Pferdes, gilt ein Pferd für die meisten Wettbewerbszwecke in der nördlichen Hemisphäre am 1. Januar eines Jahres als ein Jahr älter und in der südlichen Hemisphäre am 1. August. Eine Ausnahme bildet hierbei das Distanzreiten, wo sich das Mindestalter, um am Wettbewerb teilnehmen zu dürfen, nach dem tatsächlichen Geburtsdatum des Tieres richtet. Eine grobe Schätzung des Alters eines Pferdes kann durch die Begutachtung seiner Zähne vorgenommen werden.

Die folgende Terminologie wird verwendet, um Pferde verschiedenen Alters zu beschreiben:

* Fohlen: ein Pferd beiderlei Geschlechts, das weniger als ein Jahr alt ist.
* Yearling: ein Pferd beiderlei Geschlechts, das zwischen ein und zwei Jahre alt ist.
* Colt: ein männliches Pferd, das jünger als vier Jahre ist.
* Stutfohlen: ein weibliches Pferd, das jünger als vier Jahre ist.
* Mare: eine Stute, die über vier Jahre alt ist.
* Hengst: Ein nicht kastriertes männliches Pferd, das älter als vier Jahre ist.
* Wallach: ein kastriertes männliches Pferd jeden Alters.

Bei einem Pferderennen können sich diese Definitionen unterscheiden.

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Das Pferd (Equus caballus ferus) ist ein behuftes (Huftiere) Säugetier, eine Unterart der Familie der Equidae. Das Pferd hat sich in den letzten 45 bis 55 Mio. Jahren von einer kleinen multihufigen Kreatur zu dem großen einhufigen Tier von heute entwickelt.


Ein Haflinger

(Quelle s. oben)


Um 4000 v. Chr. begannen die Menschen, Pferde zu zähmen. Es wird angenommen, dass Pferde um ca. 3000 v. Chr. auf breiter Front domestiziert wurden. Doch obwohl heute die meisten Pferde domestiziert sind, gibt es noch gefährdete Populationen, beispielsweise die Przewalski-Pferde, die einzige verbleibende Wildpferd-Rasse.
Die Anatomie von Pferden ermöglicht es ihnen, ihre Schnelligkeit zur Flucht vor Feinden zu benutzen. Darüber haben sie einen guten Gleichgewichtssinn und einen gut ausgebildeten Fluchtinstinkt. In Zusammenhang zu diesem Fluchtinstinkt in der freien Natur steht eine ungewöhnliche Fähigkeit: Pferde sind in der Lage sowohl stehend als auch liegend zu schlafen. Weibliche Pferde, Stuten genannt, tragen ihre Jungen etwa 11 Monate lang aus und ein junges Pferd, Fohlen genannt, kann schon kurz nach der Geburt aufstehen und sich hinlegen.
Die meisten domestizierten Pferden fangen mit der Ausbildung im Alter zwischen zwei und vier Jahren an. Mit fünf Jahren sind sie voll ausgewachsen. Pferde haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 25 bis 30 Jahren.
Pferderassen werden grob in drei Kategorien unterteilt: „Vollblüter“ mit Schnelligkeit und Ausdauer, „Kaltblüter“, wie Zugpferde und einige Ponys – geeignet für langsame, schwere Arbeit – und „Warmblüter“, die sich auch Kreuzungen zwischen Voll- und Kaltblütern entwickelten und vor allem in Europa häufig zu Reitzwecken gezüchtet werden.
Es gibt über 3oo verschiedene Pferderassen.
Pferde und Menschen interagieren in einer Vielzahl von Sportwettkämpfen und Freizeitbeschäftigungen, sowie in der polizeilichen Arbeit, der Landwirtschaft und der Therapie. Pferde wurden historisch in der Kriegsführung verwendet, woraus sich dann eine Vielzahl von Reit- und Fahrtechniken entwickelt haben.

Schon lange hatte ich geplant, meinen eigenen Pferde-Blog zu schreiben. Und jetzt hab ich’s endlich geschafft!

In Zukunft könnt ihr hier interessante Dinge rund um die Themen Pferde und Reiten lesen!

Viel Spaß!