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Das Skelett


Das Skelett des Pferdes

(Quelle s. oben)


Das Skelett eines Pferdes besteht durchschnittlich aus 205 Knochen. Ein signifikanter Unterschied zwischen dem Skelett eines Pferdes und dem eines Menschen ist das Fehlen eines Schlüsselbeins beim Pferd – die Vorderbeine des Pferdes sind an der Wirbelsäule durch eine Reihe von leistungsfähigen Muskeln, Sehnen und Bändern befestigt, die wiederum das Schulterblatt mit dem Rumpf verbinden.
Auch die Beine und Hufe des Pferds weisen einzigartige Strukturen auf. Ihre Beinknochen sind anders proportioniert als die eines Menschen. Beispielsweise der Teil des Beines, der noch zum Körper gehört und als “Knie” bezeichnet wird, besteht eigentlich aus den Handwurzelknochen, die beim Menschen im Handgelenk zu finden sind. Ebenso enthält das Sprunggelenk Knochen, die beim Menschen dem Knöchel und der Ferse entsprechen. Der Unterschenkel Knochen eines Pferdes entsprechen Knochen im der menschlichen Hand und dem menschlichen Fuß und die Fessel ist eigentlich das Sesambein zwischen dem Kanonknochen und den Phalangen, wo sich die Finger des Menschen befinden. Außerdem hat ein Pferd keine Muskeln, sondern nur Haut, Haare, Knochen, Sehnen, Bänder und Knorpel im Bein unterhalb des Knies.

Die Hufe

Der Huf beginnt an den Phalangen, die den menschlichen Finger- oder Zehenspitzen. Die äußere Hufwand und die Sohle des Hufs ist im Wesentlichen aus dem gleichen Material wie der menschliche Fingernagel. Das bedeutet, dass sich ein Pferd, das ein durchschnittliches Gewicht von 500 kg hat, auf den Knochen läuft, die den menschlichen Zehenspitzen entsprechen. Für den Schutz der Hufe haben einige Pferde Hufeisen an den Füßen.
Da der Huf stetig wächst, muss er regelmäßig alle fünf bis acht Wochen gekürzt werden.

Die Zähne
Das Gebiss von Pferden ist ans Grasen angepasst. Ein erwachsenes Pferd hat 12 Schneidezähne, die dazu dienen Graß oder andere Pflanzen abzubeißen. Darüber hinaus haben Pferde 24 Backenzähne, die zum Zerkauen der Nahrung dienen. Hengste und Wallache haben vier weitere Zähne direkt hinter den Schneidezähnen (ähnlich den menschlichen Eckzähnen). Einige Pferde haben außerdem ein bis vier sehr kleine, verkümmerte Zähne vor ihren Backenzähnen. Diese Zähne werden meist entfernt, da sie oft störend sind.
Die Schneidezähne weisen sowohl deutliche Verschleiß- und Wachstumsmuster auf als auch eine Änderung des Winkels, in dem sich die Kauflächen treffen. Da sich die Zähne auch im Laufe des Lebens abnutzen, ist eine sehr grobe Schätzung des Alters eines Pferdes durch die Begutachtung seiner Zähne möglich. weiterhin im Laufe des Lebens ausbrechen, wie sie durch Beweidung abgenutzt sind, so dass eine sehr grobe Abschätzung des Alters eines Pferdes kann durch eine Prüfung der seine Zähne gemacht werden, auch wenn sich die Ernährung und die tierärztliche Versorgung natürlich auf den Zustand der Zähne auswirken kann.

Die Verdauung

Pferde sind Pflanzenfresser. Im Vergleich zum Menschen haben sie einen relativ kleinen, dafür aber sehr langen Magen-Darm-Trakt, um einen stetigen Nährstofffluss zu ermöglichen. Ein 450 kg schweres Pferd, nimmt über den Tag verteilt 7 bis 11 kg Nahrung zu sich und trinkt im Normalfall 38 bis 45 Liter Wasser. Pferde sind keine Wiederkäuer und haben wie Menschen nur einen Magen.
Da Pferde nicht in der Lage sind, zu erbrechen, können Verdauungsprobleme schnell lebensbedrohliche Koliken hervorrufen.

Die Sinne


Das Auge des Pferdes

(Quelle s. oben)


Die Sinne des Pferdes sind besser ausgeprägt als die des Menschen, denn als Beutetiere müssen sie sich ihrer Umgebung zu allen Zeiten bewusst sein. Pferde haben die größten Augen aller Landsäugetiere und weil ihre Augen auf der Seite ihres Kopfes positioniert sind, haben sie ein Sehfeld von 350°. Pferde sehen nicht nur am Tag sondern auch nachts hervorragend, auch wenn sie rot-grün-blind sind.
Das Gehör von Pferden ist gut. Jede Ohrmuschel kann um bis zu 180 ° gedreht werden, so dass das Potenzial für 360 ° mündlichen Verhandlung, ohne den Kopf zu bewegen.
Auch wenn ihr Geruchssinn weitaus besser ausgeprägt ist als der des Menschen, verlassen sich Pferde eher auf ihren Sehsinn.
Pferde haben einen sehr starken Gleichgewichtssinn und auch der Tastsinn ist gut entwickelt. Die sensibelsten Bereiche finden sich rund um Augen, Ohren und Nase.
Pferde haben ein ausgeprägten Geschmackssinn. In der Regel fressen Pferde keine giftigen Pflanzen.

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