Fast alle reinrassigen Pferde erhalten ein Brandzeichen (auch Brandmal oder Zuchtbrand genannt). Folgende Bedeutungen kann dieses haben:
- Kennzeichen für eine bestimmte Rasse (Rassebrände)
- Kennzeichen für ein bestimmtes Gestüt (Gestütsbrände/Züchterbrände)
- Kennzeichen für die Eintragung in ein bestimmtes Zuchtbuch (Eintragungsbrände)
- Identifizierung innerhalb der Rasse oder Herde
(Identifikationsbrände/Nummernbrände)
- Zuordnung eines Herdentieres zum Besitzer (Eigentümerbrände)
Am häufigsten findet man heute beim Pferd Rassebrände, die von einem Zuchtverband vergeben werden. Diese sind oftmals mit einem Nummernbrand ergänzt, welcher der besseren Identifikation dient.
Das Brandzeichen wird meistens auf der linken Hinterhand angebracht. Da das Fell an dieser Stelle nicht wieder wächst, bleibt das Brandzeichen sichtbar. Häufigste Methode ist hierbei der Heißbrand, bei dem ein glühendes Eisen kurz auf die Haut gedrückt wird. Alternativ ist der Kaltbrand, bei dem das Eisen auf ca. – 80° C abgekühlt wird, groß im Kommen. Dabei wird das Brandzeichen durch weißes Fellhaar sichtbar.
Nach Bundesländern (Quelle: http://www.pferde-treff.de/zucht/brandz.shtml):
Brandenburg
Bayern
Baden-Württemberg
Hannover
Hessen
Holstein u. Schleswig-Holstein
Mecklenburg-Vorpommern
Oldenburg, Niedersachsen, Weser-Ems
Rheinland
Rheinland-Pfalz-Saar
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Thüringen
Westfalen















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